Seamless cross-border electronic procedures
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Start der SPOCS Piloten im Juli 2011

Was versteht man unter Pilotierung?

Während einer Pilotierungsphase werden von einzelnen Pilotierungspartnern neue Technologien getestet. Im Kontext des Projektes SPOCS verwenden die Pilotpartner die entwickelten Bausteine (Module) für Syndication, eDocuments, eDelivery, eSafe und eServices in den nationalen Produktivumgebungen der Einheitlichen Ansprechpartner (EA) in unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten.

Wie ist der genaue Ablauf der Pilotierungsphase?

Ziel von SPOCS ist es eine Interoperabilitätsschicht zu entwickeln, um den Dienstleistungssektor in Europa zu fördern. Durch die in den Eu-Mitgliedstaaten eingerichteten EA wird den Dienstleistungsanbietern die Unternehmensgründungen im EU Binnenmarkt erleichtert. Folglich ist es das Ziel der Pilotierungsphase zu zeigen, dass die im Rahmen des Projektes entwickelten Bausteine, aus denen die Integrationsschicht besteht, tatsächlich auch in der Praxis funktionieren.

Der Prozess des Live-Testphase innerhalb von SPOCS setzt sich wie folgt zusammen

  1. Spezifizierung der SPOCS Bausteine (Syndication, eDocuments, eDelivery, eSafe and eServices)
  2. Entwicklung der SPOCS Bausteine basierend auf ihren Spezifikationen
  3. Implementierung der SPOCS Bausteine in den an der Pilotierung teilnehmenden Ländern
  4. Beurteilung der Ergebnisse und schrittweise Anpassung der Spezifikationen und Bausteine
  5. Erweiterung und Erhaltung der SPOCS Bausteine

Was ist der Zeitrahmen?

Die SPOCS Piloten haben eine Laufzeit von 12 Monaten, eine Gruppe von zusätzlichen Piloten hat eine Laufzeit von 8 Monaten.

Die Piloten sind in zwei Gruppen eingeteilt

  • Der ersten Gruppe gehören die Länder Österreich, Deutschland, Griechenland, Italien und Polen an. In diesen Ländern starteten die SPOCS Piloten im Juli 2011 mit den Berufen Reisebüro, Immobilienmakler und Bauleiter.
  • Die zweite Gruppe besteht aus Ländern, die dem SPOCS Konsortium im zweiten Projekt-Jahr beigetreten sind: Litauen, Portugal, und Slowenien. Diese starteten ihre Piloten im Oktober 2011 mit den zusätzlichen Berufen Architekt und Touristik-Unterhaltung.

Wie stellt SPOCS sicher, dass die Lösungen verwendbar und übertragbar sind?

  • Die SPOCS Bausteine werden auf Basis von vorhandenen Lösungen und Dienstleistungen in den Mitgliedsstaaten entwickelt. SPOCS profitiert auch von ersten Erfahrungen in den EU-Mitgliedsstaaten mit einem spezifischen Fokus auf Interoperabilität, sowie auf gesetzliche und praktische Aspekte, die sich aus grenzüberschreitenden Angeboten ergeben.
  • Die Arbeit im Rahmen von SPOCS strebt die Ausarbeitung von allgemeinen Spezifikationen, offenen Modulen und organisatorischen Lösungen an, die auf offenen Standards beruhen. So soll sichergestellt werden, dass die Bausteine für alle EU-Mitgliedsstaaten verwendbar und übertragbar sind. Die Bausteine werden unter einer Lizenz veröffentlicht, die mit EU Public License kompatibel ist.
  • Die technischen Spezifikationen von eDocuments, Content Syndication, eDelivery, eSafe, eService Directories sind abhängig von einer offenen Absprache mit anderen Interessensgruppen – die Mitgliedsstaaten und Firmen bieten IT-Lösungen an.
  • Das SPOCS Projekt liefert gebrauchsfertige und geprüfte Lösungen. Die Produkte der SPOCS Projekte werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Jedes Land hat die Möglichkeit entweder alle oder nur ausgesuchte Module zu implementieren und neue Funktionalitäten für die Dienstleistungsanbieter bei den EA zur Verfügung zu stellen.

Was ist SPOCS?

  • Im Mai 2009, initiierte die Europäische Kommission das IT-Großprojekt SPOCS (Simple Procedures Online for Cross- Border Services )
  • SPOCS entwickelt Methoden und Werkzeuge zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Services und elektronischen Pro¬zesse für die Verwirklichung der nächsten Generation von EA, die bereits in allen EU-Mitgliedstaaten eingeführt wurden
  • Auf Basis der bestehenden nationalen Systeme und Lösungen schafft SPOCS die Grundlage für eine grenzüberschreitende Interoperabilität
Beispiel: Ein italienischer Immobilienmakler will seine Dienstleistung auch in Bremen (Deutschland) anbieten. Die Informationen die er vom Einheitlichen Ansprechpartner aus Bremen erhält entsprechen jedoch nicht den geläufigen italienischen Dokumenten die angefordert werden. Ist er in der Lage, diese Informationen von seiner Behörde in Italien zu erhalten? Ist die Transaktion sicher? Ja. SPOCS ermöglicht es alle administrativen Prozesse online über den EA abzuwickeln.